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Betreuungsangebot für Frauen in Not erweitert

Unter dem Titel „Frei(T)raum“ wurde das Projekt vorgestellt.

Eine 180 Quadratmeter große Wohnung (davon 4 Einheiten mit Zimmer, Vorraum und eigenen sanitären Anlagen) mit etwa 100 Quadratmeter Garten steht zur Verfügung. Damit entsteht eine betreute Wohngemeinschaft für Frauen, die nach dem Aufenthalt im sozial-betreut-wohnen oder der Frauennotschlafstelle weiterhin Unterstützung benötigen.

„In der Sozialpolitik müssen wir nicht nur verwalten, sondern vor allem auch gestalten“, weiß Sozialreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler und betont, dass die Stadt mit „Frei(T)raum“ eine Vorreiterrolle einnimmt.

Auch Wohnungsreferent Stadtrat Frank Frey findet für das Betreuungskonzept nur positive Worte: „Die Wohngemeinschaft befindet sich mitten in einer normalen Gesellschaft und einem normalen Umfeld, ein idealer Raum für Reintegration“, so Frey.

Die Wohnmöglichkeit ist auf zwei Jahre begrenzt und richtet sich an Frauen mit oder ohne Kinder (bis zum 12. Lebensjahr), die im sozial-betreuten Wohnen oder in der Frauennotschlafstelle untergebracht waren. „Viele Frauen trauen sich aus Scham nicht zuzugeben, dass sie delogiert wurden und rutschen dadurch wieder in Abhängigkeiten, mit „Frei(T)raum“ wollen wir den Frauen Unterstützung geben, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen“, erklärt die Projektleiterin der Volkshilfe, Mag. Cornelia Kössldorfer.

„Von der Wohnungslosigkeit zum selbstbestimmten Leben – das möchten wir den Frauen bieten“, erklärt Volkshilfe-Kärnten Präsident Ewald Wiedenbauer zusammenfassend.

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